Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
10 Jahre Spitzenforschung
"Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung ist ein Erfolgsmodell für öffentlich-private Partnerschaften. Seit nunmehr zehn Jahren steht das HIH für internationale Spitzenforschung." Mit diesen Worten würdigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan zum Jubiläum die Arbeit des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH).
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Universität Tübingen und das Universitätsklinikum Tübingen haben die Einrichtung im Jahr 2001 gemeinsam gegründet. Mit zahlreichen Erfolgen in der Erforschung neurodegenerativer und entzündlicher Hirnerkrankungen, von Epilepsie und Schlaganfall sowie Wahrnehmungsstörungen, Motorik und Lernen, hat sich das HIH zu einer der führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Neurologie entwickelt. Aufgrund der Vernetzung des Instituts mit der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Tübingen kämen die Forschungsergebnisse direkt den Patienten zugute, sagte dessen Vorstandsvorsitzender Prof. Michael Bamberg.
Das HIH war darüber hinaus Katalysator für die Entwicklung Tübingens zu einem Zentrum der Neuro-Forschung: 2007 wurde das vom HIH mit initiierte "Centrum für Integrative Neurowissenschaften" (CIN) in die Exzellenzinitiative des Bundes aufgenommen, und ein Jahr später wählte das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Tübingen als sechsten Partnerstandort aus.


